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Es darf wieder „Ja!“ gesagt werden im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle Bochum

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Standesamt Bochum lockert Beschränkungen in den Trauzimmern.

Das denkmalgeschützte Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle Bochum ist seit 2019 eines von 15 Traulocations in Bochum. Vor dem Ausbruch von Covid-19 haben bereits einige Paare die Möglichkeit genutzt, sich in der liebevoll restaurierten ehemaligen Gebläsehalle des Bochumer Vereins ­­­für Gußstahlfabrikation zu trauen.

Durch die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus war es Brautpaaren in den vergangenen Wochen nicht möglich, sich im Kreise ihrer Lieben das „Ja”-Wort zu geben. Diese Beschränkung hat das Standesamt Bochum in Absprache mit dem Bochumer Krisenstab nun gelockert. So solle den Wünschen der Brautpaare für den „schönsten Tag im Leben” entgegengekommen werden.

Für das Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle Bochum bedeutet das im Speziellen, dass nun bis zu 20 Personen, inklusive des Brautpaares, an der Trauung teilnehmen dürfen. Nichtsdestotrotz funktioniert diese Lockerung natürlich nur unter Berücksichtigung strenger Maßnahmen zur Einhaltung des Infektionsschutzes. Insbesondere gelten auch für Hochzeitsgesellschaften im Trauzimmer und vor dem Gebäude die allgemeinen Regeln zum Kontaktverbot.

Die Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG), Betreibergesellschaft der Jahrhunderthalle Bochum, hat dazu ein Konzept ausgearbeitet, um diesen Regeln in vollem Umfang nachzukommen und den Brautpaaren
trotzdem einen wundervollen Tag in einer einzigartigen Location bieten zu können.

„Wir sitzen in dieser Krisenzeit alle im selben Boot und möchten alles tun, um möglichst bald wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Wir freuen uns sehr, wieder Brautpaare und ihre Familien in unserem schönen Dampfgebläsehaus begrüßen zu dürfen und möchten natürlich alles uns Mögliche tun, damit sie sich, trotz aller Hygiene- und Schutzmaßnahmen, bei uns wohlfühlen.“, so Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der BoVG.

Um die Hygieneschutzmaßnahmen entsprechend umsetzen zu können, hat das Team der BoVG ein Handout erarbeitet, das bereits im Vorfeld der Trauung an das Brautpaar verschickt wird.

Das Handout umfasst Regelungen zur Einhaltung des Mindestabstandes vor, während und nach der Trauung, zur Händedesinfektion sowie zum Tragen von Schutzmasken.

So muss vom Brautpaar z.B. bereits im Vorfeld der Trauung ein Sitzplan auf Basis eines von der BoVG zur Verfügung gestellten Raumplanes angefertigt und an die Gäste kommuniziert werden. Außerdem sieht das Konzept vor, dass maximal zwei in einem Haushalt lebende Gäste in einer Sitzreihe sitzen dürfen. Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, werden einzeln pro verbleibender Sitzreihe platziert. Je nach Zusammensetzung der Gästeliste kann damit die Anzahl der zur Trauung zugelassenen Personen variieren.

Weitere Maßnahmen sind Regeln zum Aufenthalt vor und nach der Trauung und zur Toilettennutzung sowie natürlich seitens der BoVG die gründliche Reinigung und Desinfizierung des Saales, der Stühle und Tische, des Fahrstuhls, der Handläufe und Türklinken sowie aller Toiletten nach jeder Trauung.

Kuchajda: „Wir appellieren an alle unsere Gäste, uns in der Durchführung dieser Maßnahmen zu unterstützen, so dass alle Beteiligten, auch im Angesicht der Corona-Krise, einen wundervollen Tag erleben können.”

Alle Informationen zum Heiraten im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle Bochum, zur aktuellen Situation sowie die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme finden Sie unter:
www.jahrhunderthalle-bochum.de/besucher/heiraten-im-dampfgeblaesehaus/