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Berufsinformationsmesse Ruhr (BIM) startet mit Erfolg in die dritte Runde – Stadtspitzen stehen SchülerInnen Rede und Antwort

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Die dritte Berufsinformationsmesse Ruhr (BIM) – „Was geht?“ startete heute wieder in der Jahrhunderthalle Bochum. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus den Sekundarstufen I+II der Bochumer und umliegenden Schulen informierten sich auf der Messe, probierten sich im Berufsparcours aus und knüpften wichtige Kontakte mit ihren potenziellen Arbeitgebern. „Orientierung geben, Orientierung finden“ – das ist nach wie vor das Motto der BIM.

Bereits um halb acht heute Morgen tummelten sich die ersten Schülerinnen und Schüler auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum und warteten auf den Einlass zum Berufsparcours, dessen erster Zeitblock von insgesamt vieren gegen 7:45 Uhr startete.

Um die 6.000 Schülerinnen und Schüler nutzten am heutigen Freitag das Angebot aus Messe und Berufsparcours. Die Aufteilung der Öffnungsdauer der BIM in Zeitabschnitte bewährte sich erneut, um den Besucherstrom zu entzerren und so die richtige Atmosphäre für einen erfolgreichen Messebesuch zu schaffen.

Mehr als 100 Unternehmen und Bildungsträger stellen in diesem Jahr Ihre Ausbildungs- und Studienangebote auf der BIM vor. Besonders stark vor allem im Berufsparcours vertreten sind die verschiedenen Handwerks-Innungen. Aber auch Handelsunternehmen, wie Lidl und die NORDWEST Handel AG, Vertreter der Industrie, wie thyssenKrupp Steel Europe, mittelständische Unternehmen, wie die Reckli GmbH aus Herne, staatliche und private Hochschulen und viele weitere lokale und regionale Unternehmen zogen die Besucherinnen und Besucher an ihre Stände. Die Bochumer städtischen Unternehmen traten mit einem riesigen Stand gemeinsam als „Konzern Stadt Bochum“ auf der diesjährigen BIM auf.

Beim obligatorischen Messerundgang der Stadtspitzen hatten einige junge Frauen und Männer die Möglichkeit, ihre brennenden Fragen direkt an die Oberbürgermeister und Vertreter der Städte Bochum, Herne und Witten zu richten. Besonderer Gast war Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW. Die Protagonisten antworteten souverän, aber ohne den Humor vermissen zu lassen, auf Fragen wie „[Herr Eiskirch] Wie waren Sie in der Schule? Hatten Sie gute Noten und haben Sie auch mal geschwänzt?“, „[Herr Richter] Ist es heute […] leichter oder schwieriger, Anschluss in der Berufswelt zu finden?“ oder [Frau Thierhoff] Welche Pläne haben Sie für Herne, um die Ausbildungschancen und beruflichen Möglichkeiten in der Stadt zu verbessern?“.
Moderiert wurde die „Frage-Runde“ von den beiden Talentbotschaftern Natalia und Alex, die nun auch bereits zum dritten Mal die Messe begleiten. Die beiden aus dem URBANATIX-Cast stammenden „Berufsfindungsexperten“ waren zudem heute den ganzen Tag auf der Messe unterwegs, haben die Stationen im Berufsparcours selbst ausprobiert und sind mit den Schülerinnen und Schülern und mit den Ausstellern ins Gespräch gekommen.

„Uns gefällt die Messe sehr gut. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Fläche etwas vergrößert und die Struktur der Stände ist etwas anders. Das entzerrt im positiven Sinne. Außerdem waren die Schülerinnen und Schüler größtenteils sehr gut auf den Messebesuch vorbereitet – ein Feedback, das wir auch von den Ausstellern erhalten haben. Wir haben gehört, dass einige ihre Bewerbungen direkt hiergelassen haben.“

Abschluss des ersten Messetages der Berufsinformationsmesse Ruhr bildete die Standparty der IHK Mittleres Ruhrgebiet, zu der alle Aussteller herzlich eingeladen waren. Den Mittelpunkt bildete in diesem Jahr ein Ratespiel à la „Familienduell“, bei dem zwei aus den Ausstellern zusammengewürfelte Teams gegeneinander antraten. Dazu wurden während des Messebetriebes Schülerinnen und Schüler zu den unterschiedlichsten berufsbezogenen Themen befragt. Die beiden Teams sollten nun im Duell erraten, welche Antwortmöglichkeiten am häufigsten genannt wurden.

Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungs-GmbH und Veranstalter der BIM zieht eine erste (positive) Bilanz: „Wir blicken auf einen insgesamt sehr erfolgreichen ersten Messetag mit vielen interessanten Gesprächen und Eindrücken zurück. Wir haben auch heute wieder festgestellt, dass eine „analoge“ Plattform wie die BIM, auch in Zeiten der Digitalisierung ein wichtiger Baustein in der Berufsfindung ist. Wir freuen uns sehr auf den morgigen zweiten Messetag.“

Am morgigen Samstag öffnet die BIM von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr. Es gibt einen offenen Berufsparcours und zusätzlich spannende Vorträge und Workshops. Zudem gibt es morgen ein zusätzliches Beratungsangebot für „Studienzweifler“. Alle Interessierten sind gerne eingeladen, allein, mit Familie oder Freunden vorbeizukommen, sich zu informieren und eventuell sogar ihren zukünftigen Arbeitgeber oder Studienplatz auf der Messe zu finden.

Weitere Informationen zu BIM auch unter: www.bim-was-geht.de