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Berufsinformationsmesse Ruhr (BIM) mit noch mehr Ausstellern und Besuchern in der Jahrhunderthalle Bochum

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Jugendlichen in der Berufswahlphase eine zusätzliche Möglichkeit zu geben sich zu orientieren, und sie in ihrer Entscheidung zu unterstützen, wohin die Reise nach dem Schulabschluss geht – das ist das Ziel der Berufsinformationsmesse Ruhr (BIM) in der Jahrhunderthalle Bochum. Die Messe, die von der Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG) in Kooperation mit den Städten Bochum, Herne, Witten und Hattingen sowie zahlreichen weiteren lokalen und regionalen Partnern organisiert wird, lockte auch an diesem Wochenende wieder zahlreiche Jugendliche in die Jahrhunderthalle. „In diesem Jahr hatten wir sogar noch mehr Besucher als 2018.“, freut sich Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der BoVG. „Am Freitag nutzten über 200 Schulklassen aus den Sekundarstufen I + II aus Bochum und den umliegenden Städten das Angebot von Berufsparcours und Messe. Hinzu kamen unabhängig von den Klassen zahlreiche weitere Besucher. Am Samstag konnten interessierte Jugendliche die Messe z.B. mit den Eltern und Freunden (noch einmal) besuchen und sich in Ruhe informieren. „Hier konnten wir rund 2.200 Besucher zählen.“, so Rebecca Stüer, Projektleiterin der BIM. Insgesamt nutzten an den beiden Messetagen um die 8.200 Jugendliche das Angebot der BIM. Das ist eine Steigerung gegenüber 2017 um fast 25%. 116 Aussteller aus Industrie, Verwaltung, Handel, Handwerk und Bildung  informierten zu den unterschiedlichsten Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bei einem Messerundgang am Freitagvormittag nutzten auch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch sowie Vertreter der anderen Partnerstädte die Möglichkeit, mit Austellern und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss erfolgte die offizielle Eröffnungsansprache, die, dank der Beiträge von Thomas Eiskirch, Andreas Kuchajda und EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji zu einer wahren Motivationsrede für die Schülerinnen und Schüler wurde.

Mit dem Umzug in die Jahrhunderthalle Bochum im vergangenen Jahr haben die Organisatoren der BIM konzeptionell einen neuen Anstrich gegeben. Stüer: „Für die Jugendlichen ist es wichtig, Berufe „anfassen“ zu können, weshalb der Berufsparcours sehr stark im Fokus steht. Das Angebot haben wir in diesem Jahr auch noch einmal deutlich ausbauen können. Unser Motto in diesem Jahr: Mach es zu deinem Projekt! Wir wollen den Jugendlichen auf der BIM die Möglichkeit geben, sich frei zu orientieren, nach links und rechts zu schauen und eigene Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen.“ Ein Konzept, das aufgeht.

„Talentscouts“ und „Talentbotschafter“ helfen bei der Orientierung vor Ort

Wie auch in den Jahren zuvor halfen zahlreiche Messescouts (die sog. „Talentscouts“) bei der Orientierung vor Ort. Sie standen den Besuchern bei Fragen rund um die Orientierung auf dem Gelände und das Rahmenprogramm zur Verfügung.

Neben den Scouts waren in diesem Jahr auch wieder die beiden „Talentbotschafter“ Natalia Nowakowski und Alex Brockmann unterwegs. Beide Mitglied im Cast der Show URBANATIX, die jährlich in der Jahrhunderthalle Bochum stattfindet, kennen sie die Location in- und auswendig – und sie kennen auch die Situation in der sich die Jugendlichen befinden, die gestern und heute zwischen den Messeständen unterwegs waren. Unterstützt wurden Sie in diesem Jahr von Unternehmensgründer und Buchautor Ali Mahlodji, der von Kooperationspartner IHK Mittleres Ruhrgebiet zur Messe eingeladen war. Der Social Media Influencer aus Wien ist Flüchtling, Schulabbrecher, hat selbst in seinem Leben in bereits mehr als 40 Jobs  gearbeitet, ist EU-Jugendbotschafter und Gründer von WHATCHADO, einer Internetplattform für Berufsorientierung. Auf Augenhöhe mit den Schülerinnen und Schülern haben die drei am Freitag den Berufsparcours und die Ausstellung besucht und ihre Erfahrungen fleißig auf den Social Media Kanälen der BIM geteilt.

Workshops und Vorträge am Messesamstag

Für die Besucher am Messesamstag wurde, neben Berufsparcours und Ausstellung, ein besonderes Rahmenprogramm geschaffen. Neben interessanten Kurzvorträgen wurden auch spannende Technikworkshops, organisiert vom ZDI Netzwerk IST.Bochum, angeboten. Mit den hochwertigen Workshops aus dem MINT-Bereich wurde vor allem den Interessen der  Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Rechnung getragen. So wurde das Messeangebot für die Besucher des zweiten Tages der BIM optimal ergänzt.

Insgesamt eine erfolgreiche Weiterführung der Berufsinformationsmesse Ruhr (BIM) im Westpark

Die BoVG zieht ein positives Resümee. „Wieder bestätigt sich, dass der Umzug in die Jahrhunderthalle Bochum und die konzeptionelle Neuausrichtung der BIM die richtigen Entscheidungen waren. Auf der BIM sollen die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler im Fokus stehen. Wir möchten ihnen mit dem Angebot wirklich Orientierung bieten und ihnen damit nichts vorschreiben. Sie sollen selbst entdecken, wo ihre Interessen liegen. Dabei helfen vor allem die Erfahrungen im Berufsparcours, aber auch die Diversität und die Offenheit der Aussteller trägt dazu bei. Diese nehmen sich wirklich Zeit für die einzelnen Besucher. Im Vergleich zum letzten Mal sind auch wieder vielfältige neue Unternehmen dabei, sodass auf der BIM im Querschnitt wohl jedes Berufsfeld vertreten war.“, so Andreas Kuchajda. „Was uns besonders freut, ist das starke Netzwerk von unglaublich vielen Partnern, die die BIM tragen, mitentwickeln und viele Ideen beisteuern, so dass wir diese zielgerichtet umsetzen können.“

Kuchajda und sein Team sind mit dem Verlauf der zweiten BIM in der Jahrhunderthalle Bochum sehr zufrieden. „Bedanken möchten wir uns noch einmal bei allen Partnern der BIM, bei den Ausstellern, den Eltern und Lehrern und natürlich den Schülerinnen und Schülern. Wir freuen uns die BIM im kommenden Jahr fortzuführen zu dürfen und nehmen das Feedback aller Beteiligten gerne an, um die BIM perspektivisch weiter zu entwickeln.“

Der Termin für die Berufsinformationsmesse Ruhr 2019 steht bereits fest: die Messe wird am 03. und 04. Mai stattfinden.

Weitere Infos unter www.bim-was-geht.de sowie auf Facebook (@bim.wasgeht) und Instagram (bim_ruhr)